Neuigkeiten

Vorankündigung

Suppentag 2019 am 3. November in der MZA

Wie jedes Jahr möchten wir an diesem Sonntag ein Hilfs-Projekt finanziell unterstützen, unseren Blick weiten und „hinschauen und helfen“.

Durch Juon Hans-Rüedi, der jedes Jahr am Suppentag kocht, wurden wir aufmerksam auf die „AKTION UNSERE SPENDE“. Seit mehr als 30 Jahren engagieren sich da Menschen aus dem Oberwallis, um Hilfsprojekte in vielen Ländern zu unterstützen.

Wir haben uns für ein Projekt in Rumänien entschieden. Nach dem Sturz des Diktators Ceausescu (1980) kam Papst Johannes Paul II. mit der Bitte, den armen, unterdrückten Frauen und Mädchen zu Hilfe zu kommen, an die Klöster in Europa. Die Gemeinschaft St. Ursula Brig folgte diesem Ruf und öffnete im Jahr 2000 mit 3 indischen Mitschwestern eine Station in Baia Mare.

Sie gründeten ein Wohnheim für 22 Töchter aus abgelegenen Dörfern, die in die Stadt kommen, um dort eine Lehre oder ein Studium zu absolvieren. Die jungen Frauen aus ländlichen, armen Verhältnissen meistern ihre Zukunft nach der Lehre oder nach dem Abschluss des Studiums mit Freude und innerem Schwung. Das gestärkte Selbstvertrauen kann die ganze Dorfgemeinschaft beeinflussen und zu einer besseren Zukunft verhelfen. Vereinte Kräfte stärken: wir haben empfangen – wir geben weiter.

Die Ordensschwestern sind in der Pfarrei integriert: sie erteilen Religionsunterricht, machen Besuche in Spitälern, Altersheimen und bei älteren und alleinstehenden Pfarreiangehörigen, sie organisieren „Summer-Camps“ für Kleinkinder in der Station und für grössere Jungen und Mädchen in verschiedenen Dörfern auf dem Land. (Im Sommer 2019 waren es mehr als 300 Kinder und Jugendliche.)

Die „AKTION UNSERE SPENDE“ will bewusst ein christliches Hilfswerk sein, welches Unkosten auf ein Minimum beschränkt und Transparenz gewährleistet, wem das Geld zugute kommt. Dies ist möglich, da alle Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind und so gehen mehr als 99% jeder Spende an die Hilfsbedürftigen.

In diesem Sinne danken wir im Namen dieser Menschen ganz herzlich für jede Spende. Gott lohne es euch allen!

Pfarreirat

Argentinier besuchen ihre Schweizer Wurzeln

Seit dem Jubiläum unserer Eidgenossenschaft im Jahre 1991, bei welchem sehr viele Valesanos in unserem Kanton zu Gast waren, ist das Thema der Auswanderung der Walliser nach Übersee auch bei uns wieder ins aktuelle Gedächtnis zurückgekehrt.

Von Mitte August bis Mitte September weilte das Ehepaar Abel und Maria Rosa Clemenz in der Schweiz, um ihren ethischen Wurzeln nachzugehen. Der Stammhalter und Vorahne von Abel Clemenz stammte aus dem Vispertaler Dorf Stalden, dessen Nachfahre im 19. Jahrhundert von Unterems in das südamerikanische Argentinien auswanderte.

Abel Clemenz und Maria Rosa, geborene Zurbriggen, fühlten sich bei „Postman8“ Heinz Clemenz in Stalden und dessen Verwandten sehr wohl und genossen Ausflüge ins Unterwallis, in der ganzen Schweiz und auch nach Norditalien und Paris. Sie nehmen ein sehr positives Bild zurück in ihre argentinische Heimat „Esperanza/Santa Fe“.

Bernhard Clemenz

Ausflug des Männervereins Stalden

Die Mitglieder des Männervereins Stalden anlässlich ihres Ausflugs nach Chamonix/F (Foto: Bernhard Bittel)) Am 27. Ausflug in der Geschichte des Männervereins Stalden nahmen erfreulicherweise 46 Männer teil.  Am Sonntag, dem 1. September 2019, führte uns ein Bus von „Pauli-Reisen“ nach Martinach zum gemütlichen Kaffeehalt. Anschliessend gings mit der romantischen Schmalspurbahn „Mont-Blanc-Express“ nach Finhaut im Unterwalliser Trienttal, wo wir zusammen mit Pfarrer Titus Offor einen festlichen Gottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche feierten.

Weiter gings mit dem Reisebus über die Grenze nach Frankreich und dort in den bekannten Ferienort Chamonix.  Nach dem genüsslichen Mittagessen daselbst, erkundigten wir, im Schatten des Mont-Blanc-Massivs den ehemaligen Olympiaort. Riesige Menschenmassen verfolgten an diesem Sonntag die Zielankunft des „Ultra-Mont-Blanc-Marathon“ und bewunderten die ankommenden Athleten, welche nicht weniger als 171,6 km in alpinem Gelände in den Füssen hatten. Nach dem obligaten Z’Vieri unterwegs mit Roggenbrot und Käse und in gelebter Kameradschaft und Geselligkeit, kehrte die Männerschaft ins Brückendorf Stalden zurück. Ein spezieller Dank geht einmal mehr an die tadellose Organisation unter dem Präsidenten des Männervereins Philipp Studer und seinen Vorstandsmitgliedern. Wir freuen uns schon heute auf den nächsten Vereinsausflug.

Bernhard Clemenz

Stalden feiert 125 Jahre „Alpe Pontimia“

Vor genau 125 Jahren, Anno 1894, kaufte die Burgergemeinde Stalden im inneren Zwischbergental ein Alpgebiet mit einer Fläche von rund 1300 ha. Nach der Erstellung der notwendigen Alpgebäulichkeiten (Alphütte, Käsekeller, Viehstallung) konnte die „Pontimia“ 1899 erstmals mit rund 100 Grossvieheinheiten, Galtvieh und Schweinen bestossen werden. Das Vieh wurde vom Vispertal über den Gebidempass, das Nanztal und den Bistinenpass bis nach Simplon-Dorf und am zweiten Tag dann über Gabi/Gstein, über den Feerberg/Furggi ins Ziwischbergental zum Bidumji/Chäller und im Herbst natürlich wieder zurück nach Stalden getrieben.

Anlässlich der Heimattagung in Simplon-Dorf haben die Staldner dieses Ereignis wieder hochleben lassen. Am Festumzug vom Sonntag, 4. August 2019 gestalteten über 40 Staldnerinnen und Staldner den Viehauftrieb mit viel Herz, Engagement und Fröhlichkeit. Es war ein Gedenken an die grandiose Leistung der Staldner Bauernschaft und Vorahnen und ein geschätzter Gastauftritt auf der Alpensüdseite.

Bernhard Clemenz

Fronleichnam, Herrgottstag

Am 20. Juni 2019 durften wir das traditionelle Fronleichnamsfest begehen. Auch in diesem Jahr fehlte nichts, was den Herrgottstag zu einem besonderen Tag machte. Am Vorabend mit dem Zapfenstreich der Harmonie, sowie früh am Morgen waren die Musikanten und Musikantinnen beider Dorfmusiken bei der Tagwache unterwegs. Sie brachten den erwachenden Tag in eine fröhliche Stimmung. Mit dem Einmarsch der Ehrenkompanie und dem Einzug des Pfarrers in die Kirche begann der Gottesdienst zum Fest um 09.00 Uhr. Nach der Messe führte der

Tageskommandant, Beat Berchtold, zusammen mit seiner Ehrenkompanie, den Gardisten und den beiden Dorfmusiken die Prozession durch die Strassen von Stalden zu den traditionellen vier Altären. Im Prozessionszug mit vielen Dorfvereinen von klein bis gross, von jung bis alt, folgte auch das Allerheiligste unter dem „Himmel“. An jedem der vier Altäre machten wir halt und durften die schönen Motive betrachten. Auch die Themen haben die Altarbauer und Altarbauerinnen sorgfältig ausgewählt und schön ausgeschmückt, um die Seele zu Gott zu erheben.

Die Vesper am Nachmittag wurde vom Vesperchor auf Lateinisch gesungen. Das anschliessende Beisammensein in der MZA St. Michael bildete einen würdigen Abschluss des Herrgottstages.

Wir danken allen, die bei der Planung und aktiven Ausführung des Fronleichnamsfestes mitgeholfen und mitgemacht haben. Einen besonderen Dank richten wir an alle stillen Helfer, die unsere 4 Altäre erstellt haben. Vergelt’s Gott.

Tauferinnerungsfeier 

Der Bischofsrat von Sitten hat an seiner Sitzung vom 07.12.2017 ein neues Buss- und Versöhnungskonzept herausgegeben. Dieses Konzept sieht vor, dass die Kinder in der 4H eine Tauferinnerungsfeier feiern.

Für Severin, Jannic, Janina, Katrin, Thibaut und Lara  war es dann am 01. Juni 2019 soweit. Zusammen mit der ganzen Pfarrgemeinde erinnerten sie sich während des Vorabendgottesdienstes ganz bewusst an ihre Taufe. Die Kinder, und sicher mit ihnen alle Gläubigen, erinnerten sich an das gross JA von Gott zu uns in der Taufe. Dieses JA hat immer Bestand und wird von Gott nie zurückgenommen. Was für ein kostbares und wunderbares Geschenk.

Gott, du hast JA zu uns gesagt

und unser Leben in der Taufe in deine Liebe eingetaucht.

Wir danken dir dafür. Amen

Rosi Venetz

Bittprozession

Vor dem Fest Christi Himmelfahrt dürfen wir jedes Jahr Bittprozession veranstalten. Für die Bittprozession am 29. Mai 2019 zur Kapelle Neubrück, machten sich am erfrischenden Morgen gut 20 Teilnehmende den Rosenkranz betend auf den Weg. Ein guter Start in den Tag mit Bitte und  Dank für Natur und Umwelt, mit Gott und Mitmensch. In der Kapelle feierten wir mit Pfarrer Titus Offor die heilige Messe, in der der neue Altartisch in der Kapelle eingesegnet wurde.  Anschliessend wurde zur Feier des Anlasses vom Pfarreirat Kaffee und Zopf  angeboten und wir konnten noch eine Weile das Zusammensein geniessen. Die fast 30 Anwesenden waren sich einig: Ein guter Morgen! Danke an unsern Pfarrer und alle  die dabei waren.

Für den Pfarreirat; Andenmatten Vreny

Neubrück: Einweihung eines neuen Altartisches

Die Kapelle Neubrück hat einen neuen Abendmahltisch für die Feier der heiligen Eucharistie in der Kapelle. Der wunderschöne Holzaltartisch wurde von Klaus Biderbost, Paula und Alois Mutter-Gsponer gestiftet. Anlässlich der diesjährigen Bittprozession zur Kapelle  Neubrück wurde der Altartisch von unserem Pfarrer Titus Offor eingesegnet. Wir möchten uns an dieser Stelle im Namen der ganzen Pfarrei herzlich für dieses grossartige Geschenk bedanken. Vergelts Gott!

Pfarreirat + Pfarrer