Aufhebung der Schutzmassnahmen

gültig ab 14.4. 2022

Der Bundesrat hat am 31. März 2022 das Ende der «besonderen Lage» im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie beschlossen und überlässt es damit den Kantonen, die letzten geltenden Massnahmen aufzuheben.

In Absprache mit den kantonalen Behörden teilt das Bistum Sitten mit, dass nun die letzten Schutzmassnahmen in Bezug auf die Liturgie und die Seelsorge ab dem kommenden Gründonnerstag, 14. April 2022 aufgehoben werden.

Konkret bedeutet das:

  • Die Weihwassergefässe dürfen wieder mit Weihwasser gefüllt werden.
  • Die Spendung der Kommunion ist wieder wie gewohnt. Auch Mundkommunion ist wieder möglich.
  • Der Friedensgruss darf wieder ausgetauscht werden, wenn gewünscht auch mit einem Händedruck.
  • Die Desinfektion der Hände am Eingang der Kirche ist nicht mehr obligatorisch.

Das Bistum betont, dass diese Rückkehr zur Normalität jedoch nicht entbindet von der notwendigen Vorsicht und von der Verantwortung jedes Einzelnen.

Deshalb werden wir in unseren Pfarreien weiterhin gewisse Vorsichtsmassnahmen aufrechterhalten:

  • Die Dispencer für Händedesinfektion und Weihwasser bleiben bis auf weiteres zum Gebrauch aufgestellt
  • Den Friedensgruss machen wir weiterhin ohne körperliche Berührung
  • Die Kommunion wird wir bisher mit Mundschutz ausgeteilt und von Mundkommunion wird abgeraten

Wir bitten um Kenntnisnahme und danken für sorgfältiges und verantwortungsbewusstes Verhalten auch weiterhin.

Pfarreirat, Seelsorge-Team

In den beiden letzten Jahren wurde durch das Corona-Virus das Leben auf der ganzen Welt auf den Kopf gestellt. Die Schutzmassnahmen haben das gewohnte Leben sehr eingeschränkt und im gewohnten Alltag wurde Vieles mühsam.

Die jeweils geforderten Schutzmassnahmen schränkten auch das kirchliche Leben ein und wir sind erleichtert, dass der Bundesrat mit den beschlossenen Lockerungen uns nun wieder einen angenehmeren Pfarreialltag ermöglicht.

Allen Pfarreiangehörigen möchten wir ein grosses Dankeschön aussprechen für die Geduld und für das Verständnis, mit denen die Massnahmen der letzten beiden Jahre eingehalten wurden. Vergelt’s Gott allen Messbesuchern für die Treue in dieser schwierigen Zeit.

Danke auch dem Kirchenchor und der Organistin, dass sie nach Möglichkeit trotzdem unsere Gottesdienste gesanglich und musikalisch mitgestaltet haben.

Ein grosses Dankeschön geht an die Mitglieder der Pfarreiräte und an alle Helferinnen und Helfer für die Unterstützung bei der Umsetzung der Schutzmassnahmen, angefangen vom Desinfizieren der Kirchenbänke bis hin zur Zertifikatskontrolle.

Vergelt’s Gott euch allen –

bleiben wir gemeinsam und achtsam auf dem Weg!

Pfarrempfang vom 04.09.2021

Nach der Erkrankung von Pfarrer Thomas Kolamkuzhyyil und seiner unerwarteten Demission mit rascher Rückkehr nach Indien, gab es nun wieder Grund zur Freude! Jean-Marie Lovey, Bischof von Sitten hat Pater Dolphy Veigas zum Pfarrer in unserer Region ernannt. Und so durften Wir am ersten Septemberwochenende in den drei Pfarreien Stalden, Eisten und Staldenried unseren neuen Pfarrer begrüssen. Der neue Seelsorger stammt aus Indien, kam im Jahr 2008 in die Schweiz und die letzten neun Jahre war er Pfarrer von Täsch und Randa. Nun erwarten ihn neue priesterliche Aufgaben.

Wir sind den Verantwortlichen des Bistums dankbar, dass so rasch eine Lösung für unsere drei Pfarreien gefunden wurde. Es ist heute alles andere als selbstverständlich, uns wieder durch einen Priester begleitet zu wissen. In allen drei Pfarreien wurde Pfarrer Dolphy Veigas in einem feierlichen Gottesdienst eingesetzt, in Stalden und Eisten von Generalvikar Richard Lehner, in Staldenried von Dekan Konrad Rieder. Der Einzug mit den Tambouren- und Pfeifervereinen, in Stalden auch mit der Musikgesellschaft Harmonie, mit den Pfarreiangehörigen und Gästen gestaltete sich festlich. Mit herzhaften Begrüssungsworten, musikalisch und ge- sanglich begleitet durch die Orgel und die Kirchenchöre, war der feierliche Rahmen für die Einsetzung gegeben. Die Hoffnung auf gelingendes Pfarreileben kam schon durch das priesterliche Motto von Pfarrer Dolphy zum Ausdruck: «Lieben und Dienen im Herrn».

Er komme mit Freude zu uns und mit der Bereitschaft, Freud und Leid mit uns zu teilen, Seelsorger für die Menschen zu sein und die Geschicke der Pfarreien zu führen. Während dem Apéro, offeriert von den Gemeinden, ergaben sich nach den Messen herzliche Begegnungen und Gelegenheiten zum Kennenlernen.

Wir heissen Pfarrer Dolphy Veigas herzlich willkommen und begrüssen ihn mit offenen Herzen in den drei Dörfern. Die Pfarreiräte danken allen, die zum guten Gelingen des Pfarrempfanges beigetragen haben. Wir hoffen auf ein harmonisches und segensreiches Miteinander in unserem Pfarreileben.

Pfarreiräte Stalden,
Staldenried und Eisten

Krankenkommunion

Jesus pflegte Kommunion mit den Menschen, besonders mit den Kranken. Das lateinische Wort communio bedeutet Gemeinschaft. Wenn Jesus sich um die Kranken kümmerte, stellte er Gemeinschaft mit ihnen her und von vielen biblischen Gestalten wurde der Wunsch nach Gemeinschaft erwidert und es kam zur Stärkung, zur körperlichen und seelischen Heilung des kranken Menschen.

Kommunion ist Gemeinschaft, ist Zeichen und Ausdruck unseres Glaubens, dass uns durch Jesus Christus Leben, Kraft und Liebe geschenkt wird – in gesunden und in kranken Tagen, in glücklichen und in schwierigen Lebensphasen.

Als Pfarrei feiern wir communio, Gemeinschaft in der Eucharistie. Leider ist der Weg in die Kirche für ältere und gebrechliche Menschen oft nicht mehr möglich. Gerade auch in der Corona-Zeit ist die Teilnahme an der Messe nicht allen möglich.

Dem Seelsorge-Team liegt es am Herzen, dass die Gemeinschaft mit Christus und mit der Kirche vor Ort nicht verlorengeht. Gerne bringen wir deshalb die Kommunion nach Hause. Falls sie oder jemand von ihren Familienangehörigen gerne die Kommunion möchte, melden sie sich bei Pfarrer Thomas oder Germana, bei dem Sakristan oder den Pfarreiräten.  Wir werden dann gerne mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Seelsorge-Team, Pfarreirat

Hier der Link zum Flyer Krankenkommunion
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